Online-Befragung MVZ

Um die wirtschaftliche Situation der knapp 2.500 Medizinischen Versorgungszentren in Deutschland geht es in einer neuen Online-Befragung des Zentralinstituts, die zum 21.06.2017 startet.

Die Erhebung erfolgt im Auftrag der KBV und der Kassenärztlichen Vereinigungen und wird unterstützt durch den Bundesverband Medizinische Versorgungszentren. Ziel ist es, mehr Informationen insbesondere zur Kosten- und Versorgungsstruktur sowie den Rahmenbedingungen, unter denen Medizinische Versorgungszentren (MVZ) ihre Patienten versorgen, zu erhalten.

Für Arztpraxen liegen diese Daten seit Jahren mit dem ZiPP vor. Medizinische Versorgungszentren konnten beim ZiPP aufgrund ihrer besonderen Strukturen bislang nicht umfassend berücksichtigt werden. Nunmehr wurde für sie - begleitet vom Bundesverband MVZ - ein spezieller Online-Fragebogen entwickelt. In Zusammenarbeit mit der KBV wurden hierin auch die Fragen des MVZ-Survey integriert, wodurch für teilnehmende MVZ doppelter Ausfüllaufwand vermieden wird.

Teilnehmende MVZ erhalten für die Finalisierung des Fragebogens eine Aufwandspauschale von 350 Euro sowie einen Feedbackbericht auf Basis der eingesendeten Daten.

Eine Teilnahme ist bis zum 15. Juli 2017 möglich.

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Kurzbefragung zum Investitionsverhalten

Um das Investitionsverhalten niedergelassener Ärzte und Psychotherapeuten geht es in einer neuen Online-Befragung, zu der im Auftrag der KBV und der Kassenärztlichen Vereinigungen Anfang Juni rund 6.500 Praxen, die sich zuletzt am des ZiPP beteiligt hatten, zur Teilnahme eingeladen wurden.

Bislang gibt es für den Bereich der ambulanten ärztlichen Versorgung kaum Erkenntnisse darüber, wodurch die Investitionstätigkeit beeinflusst wird. Das vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) jährlich veröffentlichte Zi-Praxis-Panel (ZiPP) zeigt, dass die Investitionen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten stagnieren und zum Teil rückläufig sind.

In der aktuellen Befragung geht es nunmehr um die Gründe, warum jemand investiert oder auch nicht und wer bei Investitionen berät. Aus den Ergebnissen sollen auch Handlungs- und Gestaltungsempfehlungen für zielgerichtete Förderprogramme abgeleitet werden.

Das Zi führt die Befragung in Kooperation mit der Universität Bayreuth durch und da durch die ZiPP-Erhebungen bereits zahlreiche Daten vorliegen, werden für die Beantwortung der 25 Fragen maximal 15 Minuten benötigt.

Der Erhebungszeitraum endet zum 30. Juni 2017.

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Neue Chefübersicht mit Planungsfunktion

Als kleines Dankeschön stellt das Zi allen Teilnehmern der ZiPP-Erhebung 2016 die neue „Chefübersicht“ als Angebot zur freiwilligen Nutzung bereit. Rund 2.000 Anmeldungen sind bisher eingegangen; die ersten Teilnehmer haben Ihre Zugangsdaten bereits erhalten.

In wenigen Schritten können Ärzte und Psychotherapeuten in der „Chefübersicht“ die Finanzdaten ihrer Praxis für die vergangenen vier Jahre analysieren. Im Gegensatz zu einer umfangreichen Betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) stehen dort die wichtigsten Kennzahlen für einen schnellen Überblick im Vordergrund. Wie haben sich GKV-Einnahmen im Vergleich zu übrigen Einnahmen verhalten? Welche Rolle spielten Personalkosten für die Gesamtausgaben? Auf solche und weitere Fragen erhalten Ärzte mit wenigen Klicks Antworten.

Ebenso unkompliziert ist die Finanzplanung für die kommenden drei Jahre möglich. Annahmen können in mehreren Szenarien variabel eingegeben und miteinander verglichen werden. Die Ergebnisse werden leicht verständlich in übersichtlichen Grafiken dargestellt und wer sich genauer mit den Zahlen auseinandersetzen möchte, kann auch eine feinere Planungsstruktur über alle Finanzbereiche aufrufen.

Gerade wenn man Veränderungen anstrebt, können diese Informationen ein hilfreiches Werkzeug sein. Die „Chefübersicht“ kann, wenn der Arzt es wünscht, auch Grundlage für ein Gespräch mit KV-Beratern oder dem Steuerberater sein.

Wie die neue „Chefübersicht“ funktioniert, wird in einem Video-Tutorial erklärt.


Zentrale Ergebnisse aus der Befragung 2015

Das Zi hat zentrale Ergebnisse aus der Befragung 2015 veröffentlicht. Berichtet wird zur wirtschaftlichen Situation der Praxen und zu den Rahmenbedingungen in der vertragsärztlichen Versorgung in den Jahren 2011 bis 2014. Den Tabellenband und eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse aus der ZiPP-Erhebungswelle 2015 können Sie in der Rubrik Veröffentlichungen herunter laden. | mehr...


Online-Praxisbericht: Neue Analysemöglichkeiten für ZiPP-Teilnehmer

Für die ZiPP-Teilnehmer der Erhebungswelle 2015, die im August dieses Jahres ihren persönlichen Praxisbericht vom Zi zugeschickt bekommen haben, gibt es jetzt mit dem erweiterten Online-Praxisbericht ein neues Informationsangebot.

Wie im gedruckten Praxisbericht haben die ZiPP-Teilnehmer dabei die Möglichkeit, die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen ihrer Praxis mit den Durchschnittswerten ihres Fachgebiets zu vergleichen. Neu ist, dass sie sich zusätzlich Vergleichswerte nach Regionstypen wie Stadt, Umland und Land oder nach Praxisorganisationsformen wie Einzel- und Gemeinschaftspraxis anzeigen lassen können. Möglich ist auch der Vergleich mit bis zu drei frei wählbaren Fachgruppen. So können die ZiPP-Teilnehmer ihre Praxis mit Gruppen von anderen Praxen vergleichen, die ihrer Praxis hinsichtlich wichtiger Merkmale ähneln. Neben den neuen Analysemöglichkeiten wurden in den Online-Praxisbericht zudem weitere Kennzahlen aus den Bereichen Leistungs- und Behandlungsstruktur sowie Praxiscontrolling aufgenommen.

Der Online-Praxisbericht kann in Kombination mit der ZiPP-Chefübersicht für die wirtschaftliche Planung der Praxis in den kommenden Jahren genutzt werden. Außerdem eignen sich die Zahlen als Grundlage für ein Jahresgespräch mit dem Steuerberater oder für ein Beratungsgespräch mit dem KV-Praxisberater. Auch bei der Sicherstellung des praxisinternen Qualitätsmanagements können die Informationen aus dem Online-Praxisbericht helfen.

Der Online-Praxisbericht bietet den Teilnehmern jetzt die Möglichkeit, direkt mit den ZiPP-Experten in Kontakt treten. Unter dem Menü-Punkt „Mitteilungen“ können sie sich anonym mit Fragen und Anregungen an das ZiPP-Team wenden.

In den letzten Tagen haben die ZiPP-Teilnehmer ein Informationsschreiben mit den Zugangsdaten zu ihrem persönlichen Online-Praxisbericht vom Zi erhalten. Auf den Bericht können sie unter Mein ZiPP zugreifen. Bei Fragen zum Zugang steht den Teilnehmern die Treuhandstelle des ZiPP (030 4005 2444) helfend zur Seite.


Weniger Bürokratie: ZiPP erleichtert Antwort auf Anfrage des Statistischen Bundesamts

Eine gute Nachricht für alle, die vom Statistischen Bundesamt zur Teilnahme an der „Kostenstrukturerhebung bei Arztpraxen“ aufgefordert wurden: ZiPP-Teilnehmer können einen Großteil der Fragen des Statistischen Bundesamtes aus den ZiPP-Angaben einfach beantworten.

Als Ausfüllhilfe erhalten Sie von uns eine Überleitungstabelle. Wenn Sie in diesem Jahr bereits am ZiPP teilgenommen haben und Ihre Unterlagen nicht mehr im Zugriff haben, stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne eine Kopie Ihres Fragebogens zur einfachen Beantwortung der Fragen zur Verfügung. Eine automatisierte Bereitstellung können wir Ihnen leider nicht anbieten, da die eingesendeten Daten noch nicht in digitalisierter Form vorliegen und die Vorlaufzeiten für das Zi insgesamt sehr kurz waren.

Das Statistische Bundesamt hat seine Befragung Anfang Oktober begonnen. Das Amt lässt erstmals nur noch Antworten im Online-Verfahren zu.


ZiPP-Erhebung 2016: Verlängerung des Befragungszeitraums bis 30. November 2016

Auf vielfachen Wunsch verlängern wir die Erhebungswelle 2016 bis zum 30. November 2016.

Bisher haben uns rund 3.900 Einsendungen erreicht. Weiterhin zählt aber jeder Teilnehmer, damit wir auch in diesem Jahr wieder ein belastbares Daten-Fundament erhalten! In den vergangenen Jahren haben wir insgesamt Rücksendungen von rund 5.000 Teilnehmern erhalten. Auch wenn es nicht immer offenkundig ist: Die Ergebnisse der Befragung fließen in die Verhandlungen mit den Krankenkassen ein. Bislang konnte das ZiPP erheblichen Nachholbedarf begründen. Das Zi und seine Träger fordern auf Basis dieser Daten ein Ende der Benachteiligung gegenüber angestellten Ärzten im Krankenhaus. Hier dürfen wir nicht nachlassen.

Im Rücklauf der diesjährigen Erhebung zeigt sich, dass manche Fachgruppen momentan noch sehr gering besetzt sind. Insbesondere diese Fachgruppen sind aufgerufen, das ZiPP zu unterstützen! Wer betroffen ist, sehen Sie hier.

Falls Sie den Fragebogen nochmals benötigen, senden Sie uns bitte eine Nachricht über das Kontaktformular oder rufen bei Herrn Eicken in der Treuhandstelle des ZiPP (030 4005 2444) an.


Zi verschickt Praxisberichte an ZiPP-Teilnehmer

Für die Wirtschaftsplanung der eigenen Praxis sind sie zum unverzichtbaren Bestandteil geworden: Praxisberichte mit den wichtigsten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, etwa zu Aufwendungen, Praxiseinnahmen und zum Jahresüberschuss. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) verschickt die persönlichen Analysen in diesen Tagen an die Teilnehmer des Zi-Praxis-Panel (ZiPP). | mehr...


Zunehmende Bedeutung des ZiPP

Seit November 2015 stellt das Zi dem Bewertungsausschuss ZiPP-Daten für die Weiterentwicklung des EBM zur Verfügung, nun mit erweitertem Datenstand vom 15. Juni 2016. Das ZiPP ist damit mittlerweile zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Honorarverhandlungen und der EBM-Weiterentwicklung geworden. Auf die Wahrung der Anonymität wird hierbei streng geachtet. Es werden selbstverständlich keine Einzeldatensätze herausgegeben; vielmehr agiert das Zi wie ein Forschungsdatenzentrum für das Institut des Bewertungsausschusses (InBA).


Video-Erläuterungen zum Zi-Praxis-Panel

Wie funktioniert eigentlich das Zi-Praxis-Panel? Was muss beim Ablauf beachtet werden und was sind die Vorteile für Teilnehmer und die Ärzteschaft? Dies erfahren Sie als Arzt oder Steuerberater in kurzen animierten Videos.  | mehr...


Bundesweite Befragung zu Praxiskosten startet

Tausende niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten erhalten in den kommenden Tagen Post vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi): Zum siebten Mal bittet das Zi um Auskunft über die wirtschaftliche Situation deutscher Arztpraxen. | mehr...


Zi-Paper 7/2016: Berechnung von Durchschnitten und Standardfehlern

Das Zi veröffentlicht eine neue wissenschaftliche Arbeit zur Berechnung von Durchschnitten und Standardfehlern unter Berücksichtigung gewichteter Daten am Beispiel der steuerliche Finanzdaten von Teilnehmern im Zi-Praxis-Panel. | mehr...


Zi-Studie: Hoher Fachkräftebedarf in Arztpraxen

Fast jede fünfte Praxis sucht medizinisches Fachpersonal, wie eine Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) ergibt. Als Einstellungshemmnisse werden häufig die zu geringe Qualifikation von Bewerbern, aber auch nicht realisierbare Zeit- und Gehaltsvorstellungen genannt. „Dies könnte insgesamt ein erstes Anzeichen für einen Fachkräftemangel sein“, erklärt Zi-Geschäftsführer Dr. Dominik von Stillfried. | mehr...


Zi-Umfrage: Kaum Gewinnplus für Praxisinhaber durch angestellte Ärzte

Immer mehr Ärzte ziehen eine Festanstellung der Freiberuflichkeit vor. Für Praxisinhaber zahlt sich die Anstellung von Kollegen kaum aus: Umsatz und Kosten halten sich die Waage, belegt das Zi mit Zahlen aus dem aktuellen Jahresbericht. | mehr...


Nicht-ärztliches Personal im Fokus – Zi-Befragung

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) will mit einer Online-Umfrage die Arbeitssituation von Medizinischen Fachangestellten beleuchten. Die Daten fließen in die anstehenden Tarifverhandlungen ein. | mehr...

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